Die Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel

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Es ist angemessen, dass der heilige Gott der Menschen geworden und die schlimmsten Leiden erlitten hat, durch den Vater auferweckt wird und zum vollkommen Menschen im Himmel wird. Gott hat ‚für seinen Sohn einen Leib geschaffen‘ (Hebr. 10.5), damit er durch die Unbefleckte Jungfrau in die Welt kommen konnte (Gen. 3,15, Jes. 7.14, Gal. 4.4). Sie wurde ohne die Erbsünde empfangen und sie hat mit der Gnade zusammengearbeitet und so ein Leben ohne Sünde geführt. Es ist also angemessen, dass die Mutter von Jesus, dem Fleischgewordenen Wort, die an Seinem Erlösungswerk Anteil hatte, mit Leib und Seele in den Himmel erhoben wird. Es war Gottes Plan, dass wir durch Bekehrung, Glauben und das bewusste Leben unserer Taufe zu Gliedern des Leibes Christi werden (Kol. 1.24) und zu Kindern der Mutter Maria die in den Himmel aufgenommen wurde. Sie zieht uns zu sich damit wir Anteil haben an ihrer Herrlichkeit. Es ist unsere Berufung und unsere Aufgabe so zu leben, dass wir würdig werden ihre Kinder zu sein und damit an ihrer Herrlichkeit im Himmel Anteil  haben zu können. „Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden. Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung“ (Röm. 8.22-24).

James Mariakumar SVD

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Die Verklaerung Jesu

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„Er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiss wie das Licht“. (Mat.17. 2)

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Vergebende Liebe

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Eine Besonderheit des Christentums ist die Liebe zu denen die nicht liebenswürdig sind.‘

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Gehen mit Jesus und Maria

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Gehen mit Jesus und Maria – Fr.James Mariakumar -Heede, N.Germany

Der Vortrag kann auf Seite Media abgespielt werden

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(English) Healing through the renewal of our mind

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(English) Jesus Is Risen indeed Halleluiah

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Der Kreuzweg

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Ein Pfarrer hat beobachtet, dass eine Pfarreiangehörige jeden Tag den ‚Kreuzweg‘ betet und bei jeder Station eine Kerze anzündet. Sehr fromm hat sie alle Gebete verrichtet und am Schluss jeder Station hat sie sich auf die Brust geschlagen und gebetet: „Heilige Mutter Gottes, drücke jede Wunde meines gekreuzigten Erlösers tief in mein Herz hinein“. Eines Tages kam sie zum Pfarrer nach dem Gebet. Er fragte sie nach ihrem Wohlbefinden. Während sie von ihrem Leben erzählte sagte sie: „Herr Pfarrer, ich habe viele Leiden. Bitte beten Sie, dass Gott mir die Leiden wegnehmen möge.“ Dann sagte der Priester: „Jeden Tag beten Sie zur Mutter Gottes: ‚drücke jede Wunde meines gekreuzigten Erlösers in mein Herz‘, und jetzt bitten Sie mich zu beten, dass Gott Ihnen all Ihre Leiden nehmen möge. Wird Gott auf das Gebet der Mutter Gottes oder auf das Meine hören?“

Ja, oft meinen wir nicht wirklich, was wir beten. Die Andacht des Kreuzwegs hat einen tiefen Sinn. Wenn wir über das Leiden Christi meditieren bei jeder Station, werden wir immer mehr zu der Erkenntnis geführt, dass er das alles für unsere Sünden ertragen hat. So beten wir: „Wir beten dich an, Herr Jesus Christus und wir preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst“. Jesus hat das Kreuz willentlich angenommen, er ging den Kreuzweg und gab sein Leben hin am Kreuz. „Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin“ (Joh. 10. 18). In jedem Augenblick seines Leidens hat er an uns gedacht und er war bereit all das zu ertragen um unsere Sünden zu sühnen. Eine solche Liebe hatte er zu uns! „Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren“ (Röm. 5. 8).

In unseren täglichen Leiden, ‚tragen wir die Zeichen Jesus an unserem Leib‘ (Gal. 6. 17). Im Gebet des Kreuzwegs, bitten wir die Mutter Gottes ‚ jede Wunde unseres gekreuzigten Erlösers von neuem in unser Herz zu drücken‘. Das heißt, wir sollten bereit sein alle Wunden und Verletzungen, alle Arten von Verfolgungen, ungerechte Anklagen und unverdiente Leiden mit der Haltung Christi anzunehmen. Wie Jesus „nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mk. 10. 45), sollten wir, die wir ihm nachfolgen, bereit sein unser Leben als Lösegeld für andere hinzugeben. Lasst uns beten, nicht dass unsere Leiden genommen werden, sondern lasst uns um die Gnade und die Kraft beten sie willentlich anzunehmen als Lösegeld für jene die unsere Leiden verursachen. Wir wollen unsere Leiden mit den Leiden Christi vereinen und dabei die Haltung Christi annehmen. Wir wollen alles ohne Zorn, Groll oder Traurigkeit ertragen; so können wir unsere Leiden in erlösende Leiden verwandeln. Möge das schöne Gebet, der Kreuzweg, immer mehr sinnvoll und fruchtbar werden in unserem Leben.

Mary Pereira

 

 

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Die Fastenzeit – Eine Zeit der Entsagung und der Erneuerung für uns

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Wir sind mit einer zusätzlichen Fastenzeit beschenkt worden in der Spanne unseres Lebens in diesem Land der Pilgerschaft. Diese Zeit hat uns der Herr geschenkt um die sündhafte Vergangenheit in Ordnung zu bringen durch ein Leben mit tieferem Gebet, Fasten, Buße und das Spenden von Almosen. Indem wir die Begierden unseres Leibes beherrschen, können wir unsere Seelen zum tieferen Gebet befreien. Indem wir auf Essen verzichten, können wir Nahrungsmittel oder Geld an Menschen die arm und in Not sind geben. Die Kirche zwingt uns nicht diese geistigen Übungen zu praktizieren, aber sie sollen unsere Beziehung zu Gott und den Mitmenschen neu beleben. Es ist eine Zeit des Verzichts und der Erneuerung. Wir können nicht nur auf  Essen verzichten, sondern auch auf Fernsehserien, Tratsch und leichtfertiges Geschwätz, das Richten über andere, die Ausübung lustvoller Begierden…. und Ähnliches. Unser Fasten zeigt an oder symbolisiert unsere Entscheidung die ‚toten Werke in uns aufzugeben, damit wir dem lebendigen Gott dienen können‘ (siehe Hebr. 9.14).

Im Alten Testament und im Neuen Testament können wir Beispiele des Fastens und des Gebets sehen, welche die Menschen praktizierten als sie ihrer Sünden gegen Gott bewusst wurden oder wenn sie Führung oder Stärke brauchten von Gott. Vierzig Tage Fasten und Gebet erinnert uns an die 40 Tage der Flut zurzeit Noachs (Gen. 17), die 40-jährige Reise der Israeliten durch die Wüste bis ins gelobte Land (Exodus), 40 Tage hat Mose mit Gott auf dem Berg verbracht (Ex. 34.28), die Herrschaft König Davids hat 40 Jahrelang gedauert, 40 Tagelang war der Prophet Elia unterwegs zum Berg Horeb (1.Kön. 19), 40 Tage Fasten und Buße haben die Menschen von Ninive vollbracht (Jona 3.4-10) und Jesus hat 40 Tagelang in der Wüste gefastet und gebetet (Mt. 4.1-10). Es würde uns gut tun wenn wir jeden Tag ein wenig Zeit damit verbringen diese Bibelstellen zu lesen und darüber nachzudenken, damit wir die Bedeutung dieser Ereignisse verstehen können.

‚Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen‘ (Apg. 17.30). „Den Reumütigen aber gewährt er Umkehr und tröstet die Hoffnungslosen“ (Sir. 17.24). In den Kirchen des Östlichen Ritus endet die Liturgie der Messe so: „Wir wissen nicht ob wir wieder zur Feier der Messe kommen werden“. Ja, unser Leben ist zerbrechlich und unbestimmt. Jeder Zeit können wir von einem Fahrzeug umgefahren, oder gelähmt werden oder einen Herzinfarkt haben…; so wird die Tür geöffnet wo ich mich von diesem irdischen Leben verabschieden muss. Wir wollen die Wahrheit nicht vergessen, dass wir in der Endzeit leben, ‚in der Zeit der Offenbarung‘ wie die Mutter Gottes es der Sr. Lucia, der Seherin von Fatima gesagt hat. Gott hat in seiner Güte und Freundlichkeit uns noch eine Zeit der Gnade geschenkt, eine Gelegenheit die Schäden und die Leiden unseres Lebens zu reparieren und unsern ursprünglichen Zustand als ‚Abbild Gottes‘ wiederherzustellen (Gen. 1.26,27). So kann das ewige Leben im Reich Gottes garantiert werden. Wir müssen aber mit seiner Gnade zusammenwirken. Durch den Hl. Paulus erinnert uns der Heilige Geist: „Verachtest du etwa den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass Gottes Güte dich zur Umkehr treibt?“ (Röm. 2.4).

Gebet: Gott der Barmherzigkeit und des Mitgefühls, wir kommen zu Dir und bitten dich um Vergebung unserer Sünden. Sende deinen Heiligen Geist auf uns herab und lass uns alles erkennen was in unserem Leben nicht zu deinem Reich gehört. Wir legen unser Leben in deine Hände und suchen in allem deinen Willen. Möge diese Fastenzeit eine Zeit der vollkommen Verwandlung unseres Lebens sein. Süßer Heiliger Geist Gottes, berühre unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer der Liebe zu Dir.

Mary Pereira

 

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Gottes Wort wird Fleisch in Uns

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Der Tag der Rechnungsprüfung war gekommen. Damals hatte ich den Posten des Hauptbuchführers am der Universität an der ich arbeitete. Obwohl ich die Dateien für die Prüfung vorbereitet hatte, war ich etwas angespannt als ich ins Büro kam. Ich hatte eine kleine Schachtel mit dem ‚Brot des Lebens‘ (Wort Gottes) in meiner Schublade. Daraus habe ich mir täglich eine Botschaft gezogen bevor ich mit der Arbeit begann. An diesem Tag hatte ich ‚Jesaja 41.10‘      gezogen: „Fürchte dich nicht, den ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten“. Ich fühlte mich ziemlich gut nachdem ich diese Botschaft gelesen hatte. Das hatte mich beruhigt und mich von der Angst und Anspannung in meinem Innern befreit. Die Prüfer kamen um 10 Uhr und begannen wie üblich mit der Überprüfung der Dateien. Früher hatte ich die Erfahrung gemacht, dass die Prüfer unnötige Fragen stellten und die Buchhaltung wegen dem einen oder anderen kritisierten. An diesem Tag, jedoch, gab es keine solchen Einwände und ich dankte dem Herrn, dass Er seine Verheißung erfüllt hatte.

Nach der Mittagspause habe ich auch immer die Schachtel mit dem ‚Brot des Lebens‘ geöffnet bevor ich mit der Arbeit anfing. Überraschenderweise zog ich wieder eine Stelle vom selben Buch, nur ein anderer Vers war’s diesmal: ‚Jesaja 41.13). „Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen“. Ich glaubte, dass alles gut gehen würde. Bis zum Abend gab es keine negativen Bemerkungen von einem der  Prüfer in Bezug auf die Dateien die ich bearbeitet hatte. Als ich nach der Arbeit das Büro verließ, erhob ich mein Herz zum Herrn in Dankbarkeit.

 

Am Abend fand das wöchentliche Treffen des Gebetskreises mit den Studenten vom Wohnheim. Ich teilte dieses Zeugnis den Studenten mit; so gab Gott mir eine Chance ihren Glauben an das Wort Gottes aufzubauen. Ja, jede Verheißung in der Bibel meint uns; wir müssen nur daran glauben und es für uns in Anspruch nehmen. Ich kam zur Charismatischen Erneuerung als ich an Exerzitien von P. MarcellinoIragui, einem spanischen Priester teilnahm. In einem seiner Bücher hat er geschrieben:

„Es gibt drei Schritte: 1. Gott verspricht etwas;

  1. Der Mensch antwortet;
  2. Gott erfüllt sein Versprechen.

Meistens lassen wir den zweiten Schritt aus und deshalb kann Gott sein Versprechen nicht erfüllen“.

Ist das in unserem Leben so? Wir antworten auf die Verheißung Gottes, wenn wir glauben, was er sagt, und die Verheißung für uns in Anspruch nehmen.  Dann werden wir die Treue Gottes erfahren; dann erleben wir mit Entzückung, dass Gottes Wort Fleisch wird in unserem Leben. Kein Wunder sagte Jeremia, vom Heiligen Geist inspiriert: „Kamen Worte von dir, so verschlang ich sie; dein Wort war mir Glück und Herzensfreude“ (Jer. 15.16). Zusammen mit dem Psalmisten können wir dann sagen: „Wie köstlich ist für meinen Gaumen deine Verheißung, süßer als Honig für meinen Mund“ (Psalm 119. 103).

‚Gottes Wort

 Ist

 zu deinem Schutz,

zur Korrektur

und zur Führung gedacht‘

Quelle:   ‚Hope withGod‘ (Hoffnung mit Gott)

Mary Pereira

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Der Töpfer und der Ton

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Nach der Teilnahme an einer Konferenz im Christeen Retreat Center, Kottayam, wartete ich auf den Zug zurück in meine Heimatstadt. Ich war am Bahnhof, und saß auf einer Bank am ersten Bahnsteig. Beim zweiten Bahnsteig stand ein Zug. Mein Blick fiel auf einen Schriftzug der auf dem Wagon gegenüber stand: „Für Andersbegabte“. Da ich nicht oft mit dem Zug reise und außerhalb von Indien für einige Zeit für die Mission arbeitete, sah ich diese Beschriftung zum ersten Mal. Zuerst verstand ich nicht, was es bedeutete. Aber bald merkte ich, dass es das Abteil für behinderte Menschen sein könnte. Ich fühlte mich so glücklich und fasziniert, dass man die Schrift von „Behinderten“ zu „Andersbegabt“ verändert hatte. Ja, auch wenn diese weniger glücklichen Brüder von uns in unseren Augen behindert und minderbegabt zu sein scheinen, hat Gott ihnen viele Fähigkeiten und Talente gegeben. Der gute Wille und die Weisheit der Menschen hinter der Änderung dieser Bezeichnung sollte geschätzt werden!

Gott liebt und ehrt jeden, den er erschafft. Er ist unser Töpfer. Wie Er dem Propheten Jeremia offenbart hat: „So wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand“ (Jer. 18,6). Er formt den Ton in seinen Händen mit viel Liebe.

Jeder ist einzigartig und wertvoll für ihn. Niemand soll verachtet und abgelehnt werden. Gott sendet jeden in die Welt um eine Mission zu erfüllen und dementsprechend rüstet er einen mit den erforderlichen Fähigkeiten aus. Helen Keller wurde, obwohl als gesundes Kind geboren,  blind und gehörlos wegen einer Krankheit, die sie im Alter von eineinhalb Jahren traf. Aber sie erwies sich als so begabt, dass sie das Fingerspitzen-Alphabet (Braille) lernte. Ja, Gott begabte sie mit dem nötigen Talent und Können, so dass sie zur Vorkämpferin der Blinden wurde. Die Geschichte zeigt uns eine Menge Leute wie sie, die durch ihre Begeisterung, ihr Vertrauen und ihre harte Arbeit trotz ihrer Nachteile, weil sie sich dem Plan Gottes unterwarfen und mit seiner Gnade kooperierten, der Menschheit wohltuende Beiträge schenkte. „O Herr, alles, was wir bisher erreichten, hast du für uns getan“ (Jes.26,12). Wenn wir unser Leben aus all unserem Elend und unserer Verwirrung in seine Hände geben, verwandelt er uns in etwas Schönes für Ihn und für andere!

Einmal war ich in einem Zug (in einem fremden Land) und es gab dort eine Gruppe von Jugendlichen, die gehörlos waren. Es war mir eine große Freude, zu sehen wir sie so freudig einander viele Dinge vermittelten:mit der Gebärdensprache und mit viel Lachen machten sie sogar Witze! Ich dankte Gott dafür, dass er ihnen diesen Geist der Freude und Zufriedenheit gegeben hat, der uns viele Male fehlt.

Wir müssen den Spender aller Gaben und Segnungen anerkennen. Wie Paulus sagt: „Durch die Gnade Gottes, bin ich, was ich bin“ (1.Kor 15,10). „Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1.Kor. 4,7).

Mary Pereira

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