Zu Ehren von Fella Piccolomini

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Gott hat unsere liebe Fella Piccolomini am 17. August 2018 zu sich heimgeholt. Seit achtzehn Jahren hat sie unsere Exerzitien in Europa organisiert. Obwohl sie mit ihrer Arbeit als Übersetzerin ziemlich ausgelastet war – sie war Simultanübersetzerin für mehrere Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch –, hat sie ihr Talent eingesetzt und zu verschiedenen Gelegenheiten auch für uns übersetzt. Auf der Grundlage unserer Exerzitien gab sie mehrere kleine Themen-Büchlein heraus, die für die Menschen sehr nützlich sind. Als leidenschaftliche Leserin hatte sie sich vertiefte Kenntnisse der Theologie und der Kirchengeschichte angeeignet.

Im Jahr 1999 begleitete Fella eine Gruppe von 45 Deutschen, die mit Sr. Margaritha Valappila nach Indien gereist waren, um an unseren Exerzitien in Kerala teilzunehmen. Fella war eine der Übersetzerinnen dieser Gruppe. Danach sagte sie: „Ich möchte, dass auch meine Leute in Deutschland diese Exerzitien erleben können!“ Enthusiastisch begann sie, unsere Exerzitien zu organisieren, was vor ihr Sr. Margaritha Valappila drei Jahre lang übernommen hatte. Fella war sehr geduldig und mitfühlend mit den Menschen, die zur Seelsorge zu uns kamen, und sie war immer bereit, ihre Zeit zu opfern, um Menschen zur heilenden Liebe des Herrn zu führen.

Fella war ein Geschenk für unseren Dienst in Europa – dafür kann ich dem Herrn nur danken. Ihr Haus wurde eine zweite Heimat für uns in Europa. Sie kümmerte sich um alle Einzelheiten der Reisen innerhalb und außerhalb Deutschlands, buchte unsere Tickets und sorgte für unser Wohlergehen.
Obwohl ihr ihre Krankheit in den letzten Monaten zusetzte, blieb ihr Verstand stets sehr wach. So kümmerte sich Fella bis zum letzten Augenblick um die Organisation der Exerzitien.

Möge ihre Seele in Frieden ruhen. Möge sie Fürsprache halten für unseren Dienst, wenn sie in der herrlichen Gegenwart des Herrn verweilt.
Die Beerdigung unserer lieben Verstorbenen findet am 27. August 2018 um 11 Uhr in der Sandkirche in Schlitz, Grabenberg, statt.

In einem Kondolenzschreiben, das ich von einer ihrer guten Bekannten erhielt, ist zu lesen:

„Wir sind dankbar für all den Segen, den sie zusammen mit euch in unser Leben gebracht hat. Sie war eine perfekte Übersetzerin und mehr noch, sie hat wahrhaftig geglaubt. Mit Zuversicht glauben wir, dass Fella in das vollkommene neue Leben in der Gegenwart unseres liebenden Gottes eingegangen ist. Wir bitten sie, für uns zu beten, und wir beten für sie. Wir werden Fella in liebender Erinnerung behalten.“

Pater James Mariakumar mit Mary Pereira

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ICH GLAUBE FEST DARAN UND BEKENNE

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  • Dass „ich das Kind Gottes bin“ (1. Joh. 3. 1, Joh. 1.12);
  • Dass „ich teuer und wertvoll, und von Gott geliebt bin“ (Jes. 43. 4)
  • Dass „mein Gott mich liebt mit ewiger Liebe und seine Treue bestehen bleibt“ (Jer. 31. 3)
  • Dass „der Herr Erbarmen hat mit denen die ihn fürchten, wie ein Vater Erbarmen hat mit seinen Kindern“ (Ps. 103. 13)
  • Dass „mein Gott mich trösten wird, wie eine Mutter ihr Kind tröstet“
    (Jes. 66. 13)
  • Dass „mein Leib für den Herrn bestimmt ist und der Herr für meinen Leib“ (1. Kor. 6. 13); deshalb gehöre ich nicht mir selbst.
  • Dass „mein Leib ein Glied des Leibes Christi ist“ und ich zur Auferstehung berufen bin (1 Kor. 6. 14)
  • Dass „ich dazu berufen bin, eines Geistes mit Christus zu sein“
    (1. Kor. 6. 17)
  • Dass „ich gekauft worden bin mit dem Kostbaren Blut Jesu und ich Gott in meinem Leib verherrlichen werde“ (1. Kor. 6. 20)
  • Dass „ich berufen bin mein Denken auf das Himmlische zu richten“
    (Kol. 3. 2)
  • Dass „ich berufen bin, den Sinn Christi anzunehmen“ (1. Kor. 2. 16;
    2. 5)
  • Dass „ich ein Bürger des Himmels bin“ (Phil. 3. 20)
  • Dass „der Herr gut ist, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm“ (Nah. 1. 7).
  • Dass „ich das besondere Eigentum Gottes sein werde, wenn ich auf seine Stimme höre und seinen Bund halte“ (Ex. 19. 5).
  • Dass „mein Herr eine Mauer von Feuer um mich herum sein wird“
    (Sach. 2. 9).
  • Dass „ich über das Gesetzbuch immer reden, und bei Tag und bei Nacht darüber nachsinnen werde, damit ich darauf achte, genau so zu handeln, wie darin geschrieben steht. Dann werde ich auf meinem Weg Glück und Erfolg haben“ (Jos. 1. 8).
  • Dass „alles was ich tue mir gut gelingen wird, weil ich Freude habe an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinne bei Tag und bei Nacht“ (Ps. 1. 3,2).
  • Dass „mein Herr ein Schild für mich ist, meine Ehre, und er richtet mich auf“ (Ps. 3. 4).
  • Dass „der Herr es hört, wenn die Gerechten schreien und er sie all ihren Ängsten entreißt. (Ps. 34. 18).
  • Dass „die Herrlichkeit des Herrn mir nachfolgt und der Herr mir Antwort geben wird, wenn ich rufe. Wenn ich um Hilfe schreie, wird er sagen: Hier bin ich“ (Jes. 58. 8,9).
  • Dass „wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns?“ (Röm. 8. 31).
  • Dass „ der Herr meine Hilfe ist. Ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir antun?“ (Hebr. 13. 6).
  • Dass „Gott alles zum Guten führt bei denen die ihn lieben, bei denen die nach seinem ewigen Plan berufen sind“ (Röm. 8. 28).
  • Dass „auch wenn Vater und Mutter mich verlassen, der Herr mich aufnimmt“ (Ps. 27. 10),
  • Dass „der Herr, mein Gott mich lehrt, was Nutzen bringt. Er führt mich auf den Weg, den ich gehen soll“ (Jes. 48. 17).
  • Dass „mein Gott mich unterweisen, und mir den Weg zeigen wird, den ich gehen soll; er wird mir raten, mit seinem Auge über mich wachen“
    (Ps. 32. 8).
  • Dass „es sicher eine Zukunft gibt, meine Hoffnung wird nicht zerschlagen“ (Spr. 23. 18).
  • Dass „ich nicht über meine Kraft hinaus versucht werde. Er wird mir in der Versuchung einen Ausweg schaffen, so dass ich sie bestehen kann“
    (1. Kor. 10. 13).
  • Dass „die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll“ (Röm. 8. 18).
  • Dass „nichts und niemand mich scheiden kann von der Liebe Christi“
    (Röm. 8. 35).
  • Dass „Jesus Christus meine Weisheit, meine Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung ist“ (1.Kor. 1. 30).
  • Dass „wir stark sind im Namen des Herrn, unseres Gottes“ (Ps. 20.8).
  • Dass „Jesus Christus für mich das Ja ist, zu allem, was Gott verheißen hat“ (2. Kor. 1. 20).
  • Dass „ich alles vermag, durch ihn, der mir Kraft gibt“ (Phil. 4. 13).
  • Dass „ich mich nieder legen und einschlafen kann. Ich wache wieder auf, denn der Herr beschützt mich“ (Ps. 3. 6).
  • Dass „ich mich in Frieden niederlege und einschlafe, denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen“ (Ps. 4. 9)
  • Dass „mein Gott durch Christus Jesus mir aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit alles, was ich nötig habe, schenken wird“ (Phil. 4. 19).
  • Dass „mein Gott mir helfen wird. Er wird mich stark machen. Er wird mich mit seiner hilfreichen Rechten halten“ (Jes. 41. 10).
  • Dass „mein Herr das Urteil gegen mich aufgehoben und meine Feinde zur Umkehr gezwungen hat“ (Zef. 3. 15).
  • Dass ‚Jesus die Mächte der Finsternis entwaffnet und besiegt und ans Kreuz genagelt hat‘ (Kol. 2. 14,15).
  • Dass „Er, der in mir ist, größer ist als jener, der in der Welt ist“ (1. Joh. 4. 4).
  • Dass mein Herr „die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest machen wird“ (Jes. 35. 3).
  • Dass „ich meine Feinde nicht fürchten werde, denn der Herr, mein Gott, ist als großer und furchterregender Gott bei mir“ (Dtn. 7. 21)
  • Dass „der Herr meine Feinde niederstoßen und mir ausliefern wird“
    (Dtn. 28. 7).
  • Dass „ich mich nicht fürchten und keine Angst haben werde, denn der Herr selbst zieht vor mir her. Er ist bei mir. Er lässt mich nicht fallen und verlässt mich nicht“ (Dtn. 31. 8).
  • Dass „der Engel des Herrn alle umschirmt, die ihn fürchten und ehren; und er befreit sie“ (Ps. 34. 8).
  • Dass „es mich nicht treffen wird, auch wenn tausend zu meiner Seite, mir zur Rechten zehnmal tausend fallen“ (Ps. 91. 7).
  • Dass „der Herr mich vor dem Toben der Menschen beschirmt im Schutz seines Angesichts, mich wie unter einem Dach vor dem Gezänk der Zungen bewahrt“ (Ps. 31. 21).
  • Dass „kein Unheil mir begegnen, kein Unglück meinem Zelt nahen wird, denn der Herr ist meine Zuflucht, ich habe mir den Höchsten als Schutz erwählt“ (Ps. 91. 10, 9).
  • Dass „mein Gott seinen Engeln befehlen wird, mich zu behüten auf all meinen Wegen“ (Ps. 91. 11).
  • Dass „ich kein Unheil fürchte, muss ich auch wandern in finsterer Schlucht; denn mein Gott ist bei mir, sein Stock und sein Stab geben mir Zuversicht“ (Ps. 23. 4).
  • Dass „keine Waffe, die man gegen mich schmiedet, etwas ausrichten wird“ (Jes. 54. 17).
  • Dass „wir uns auf den allmächtigen Gott verlassen, der unsere Angreifer und die ganze Welt mit einem einzigen Wink vernichten kann“
    (2. Makk. 8. 18).
  • Dass „Zauberei nicht gegen Jakob wirkt, Beschwörung nicht gegen Israel hilft“ (Num. 23. 23).
  • Dass „Ich mich nicht fürchte! Ich werde stehen bleiben und zuschauen, wie der Herr mich heute rettet, denn der Herr kämpft für mich“ (Ex. 14. 13,14).
  • Dass „der Gott des Friedens den Satan bald zertreten und unter meine Füße legen wird“ (Röm. 16. 20).
  • Dass „ich zum Schild des Glaubens greife, mit dem ich alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen kann“ (Eph. 6. 16).
  • Dass „ich von Gott stamme. Und durch meinen Glauben habe ich den Sieg der die Welt besiegt“ (1. Joh. 5. 4).
  • Dass „Gott mir all meine Schuld vergibt und alle meine Gebrechen heilt“
    (Ps. 103. 3).
  • Dass „ich durch die Wunden Jesu geheilt bin“ (Jes. 53. 5; 1. Petr. 2. 24).
  • Dass „ich nicht sterben, sondern leben werde, um die Taten des Herrn zu verkünden“ (Ps. 118. 17).
  • Dass „mein Gott reines Wasser über mich ausgießen, und mich von aller Unreinheit reinigen wird. Er wird mir ein neues Herz schenken und einen neuen Geist in mich hineinlegen“ (Ez. 36. 25,26).
  • Dass „das Blut Jesu mich von aller Sünde reinigt“ (1. Joh. 1. 7).
  • Dass „er treu und gerecht ist, wenn wir unsere Sünden bekennen; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht“ (1. Joh. 1. 9).
  • Dass „auch wenn meine Sünden rot wie Scharlach wären, sie werden weiß werden wie Schnee“ (Jes. 1. 18).
  • Dass „mein Gott Erbarmen mit mir haben, und meine Schuld zertreten wird. Er wirft all meine Sünden in die Tiefe des Meeres hinab“ (Mi. 7. 19).
  • Dass „es jetzt keine Verurteilung mehr gibt, für die, welche in Christus Jesus sind“ (Röm. 8.1).
  • Dass „Gott meine Rettung ist. Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen. Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr. Er ist für mich zum Retter geworden“ (Jes. 12. 2).
  • Dass „wenn jemand in Christus ist, er dann eine neue Schöpfung ist: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“. (2.Kor. 5. 17).
  • Dass „was für mich unmöglich ist, für Gott möglich ist“ (Lk. 18. 27).
  • Dass „ich der Tempel Gottes bin und der Geist Gottes in mir wohnt“
    (1.Kor. 3. 16).
  • Dass „der Heilige Geist der Jesus von den Toten auferweckt hat in mir wohnt. Er, der Christus von den Toten auferweckt hat, wird auch meinen sterblichen Leib lebendig machen“ (Röm. 8.11).
  • Dass „Gott, durch die Macht, die in mir wirkt, unendlich viel mehr tun kann, als ich erbitten oder mir ausdenken kann“ (Eph. 3. 20).
  • Dass „der Heilige Geist mir meine Sünden aufdecken wird“ (Joh. 16. 8).
  • Dass „der Heilige Geist mich in die ganze Wahrheit führen wird“
    (Joh. 16. 13).
  • Dass „der Heilige Geist mich alles lehren und mich an alles erinnern wird was Jesus gesagt hat“ (Joh. 14. 26).
  • Dass „der Heilige Geist mir hilft die göttlichen Geheimnisse zu verstehen“ (1. Kor. 2. 10).
  • Dass „ich durch den Heiligen Geist die sündigen Taten des Leibes töten kann“ (Röm. 8. 13).
  • Dass „ich durch die Kraft des Heiligen Geistes Leiden mit Freude annehmen kann“ (Röm 5. 3-5; 1.Petr. 4. 12,13).

Mary Pereira

 

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(Slovenčina) Príď, Duchu Svätý, naplň naše srdcia a zapáľ nás ohňom svojej lásky

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Komm Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen, entzünde in uns das Feuer deiner Liebe.

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Komm Heiliger Geist, lehre mich ohne Unterlass zu beten (Eph. 6. 18).

Komm Heiliger Geist, schenk mir Durst nach dem göttlichen Wort.

Komm Heiliger Geist, fülle  mich mit Weisheit und erleuchte meinen Verstand damit ich das göttliche Wort verstehen kann.

Komm Heiliger Geist, vertiefe meinen Glauben an Gott und sein Wort.

Komm Heiliger Geist, überführe mich meiner Sünden und führe mich zur Reue wo mein Leben nicht dem Wort Gottes entspricht.

Komm Heiliger Geist, erneuere mein Denken nach dem Wort Gottes; lass mein ganzes Leben davon durchdrungen sein und mich verwandeln.

Komm Heiliger Geist, gib mir Mut und Stärke damit ich in Gedanken, Worten und Werke die Werte des Reiches Gottes leben kann.

Komm Heiliger Geist, schenk mir einen intensiven Durst nach einem heiligen Leben.

Komm Heiliger Geist, hilf mir in deinen Früchten zu wachsen (Gal. 5. 22, 23), damit ich wahrhaft Zeugnis für Christus geben kann.

Komm Heiliger Geist, hilf mir Leiden mit Freude anzunehmen im Geiste Christi.

Komm Heiliger Geist, vermehre in mir die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe.

Komm Heiliger Geist, schenk mir die Gaben (Jes. 11. 2) und die Charismen (1.Kor. 12. 4-10), dass sie mich und andere zu wahren Jünger Christi werden lassen.

Komm Heiliger Geist, hilf mir während meiner Pilgerreise durch dieses Land meinen Blick auf den Himmel zu richten.

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Nehmt die Verheißungen Gottes in Anspruch!

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Jesus sagt den Gläubigen: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien“ (Joh. 8. 31,32).

„Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen“ (Ps. 85. 9).

Oft führen Menschen ein Leben das mit vielen Problemen belastet ist. Aber unser Gott, der uns liebt, hat eine Antwort und eine Lösung für alle unsere Krisen. Er spricht davon in seinem Wort. Jesus hat darauf hingewiesen: „Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes“ (Mk. 12. 24).

Ja, wir machen nicht nur Fehler, sondern „mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt“ (Hos. 4. 6). Unser Schöpfer Gott hat ‚Pläne des Heils für unsere Zukunft‘ (Jer. 29. 11), aber unser Feind, der Satan, will uns ‚stehlen, schlachten und vernichten‘ (Joh. 10. 10).

Gott ist die Wahrheit und sein Wort offenbart die Wahrheit über Gott, über uns, über unser Wohlergehen, über unsere Beziehung zu Gott, uns selbst und anderen … Aber der Feind, ‚der Vater der Lüge‘ (Joh. 8. 44) verdreht die Wahrheit und legt Lügen und Halbwahrheiten in die Gedanken der Menschen und zerstört so ihr Leben.

Der Heilige Geist offenbart uns: „Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung, den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht“ (Ps. 119. 130).

Es ist also höchste Zeit dass wir die Wahrheit von Gottes Wort besser kennenlernen, daran glauben und die Wahrheit bekräftigen gegen die Taktiken des Bösen. Durch den Heiligen Paulus erinnert uns die Heilige Schrift: „Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen“ (Eph. 6. 16).

Die Mutter Maria nennt man ‚gesegnet‘ weil ‚sie geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ‘ (Lk. 1. 45). Sie ist unser Vorbild, denn ‚sie bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach‘ (Lk. 2.19). Wir sollten ihre mächtige Fürbitte in Anspruch nehmen, besonders durch die Waffe des Rosenkranzgebets.

Wir sollten auch zum Heiligen Geist beten, dem Hauptautor der Schriften
(KKK 304), dass Gottes Wort ‚meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade‘ (Ps. 119. 105) ist, damit wir nicht stolpern in der Finsternis von Sünde, Sorgen, Angst, Zweifeln, Schuldgefühlen, Süchten, Unglauben, … und von allem was den Segen des Herrn in unserem Leben ‚stehlen, schlachten und zerstören‘ könnte.

Einmal war Mutter Teresa am Flughafen. Die Ausreisebeamten fragten jeden Reisenden ob er/sie Waffen bei sich trugen. Mutter Teresa war an der Reihe. Man hat sie sehr höflich gefragt: „Mutter haben Sie irgendwelche Waffen bei sich?“ In aller Demut antwortete sie: „Ja, habe ich“. Ziemlich barsch befahlen die Beamten: „Nehmen Sie sie heraus!“ Mutter Teresa holte ihre Bibel und ihren Rosenkranz heraus und sagte: „Dies sind meine Waffen“. Wir haben keine menschlichen Feinde, sondern nur die Mächte der Finsternis (Eph. 6. 12). „Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen“ (2.Kor. 10. 4). Weil wir die Waffen nicht richtig einsetzen, werden wir zu Opfern der Angriffe des Feindes.

Das Licht des Wortes Gottes sichtbar werden zu lassen gegen die Finsternis von Unwissenheit und Unglauben gegen die Wahrheit Gottes, denn das ist die Ursache der Probleme von heute. Benutzt das Wort Gottes als eine machtvolle Waffe gegen die Angriffe Satans. Wie gesegnet wird unser Leben sein, wenn wir das Wort Gottes lesen, glauben und danach leben, statt uns auf menschliche Worte zu verlassen und nach menschlichen Werten zu richten.

„Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen“ (Ps. 19. 8, 9). Jesus hat den Satan in der Wüste besiegt indem er die Schrift mit Überzeugung zitiert hat. Gegen die

drei Versuchungen sagte Jesus: „Es steht geschrieben“. Er hat dabei Zitate aus Dtn. 8.3, 6.16 und 6.13 verwendet. Ja, er hat das Schwert des Geistes eingesetzt — das Wort Gottes (Eph. 6.17), ‚Rhema‘, das gesprochene Wort.

Es geht nicht um unseren ‚verstandesmäßigen Glauben, sondern um den Glauben ‚mit dem Herzen‘, mit Überzeugung. Gottes Wort sagt dass wir ‚mit dem Herzen glauben und mit dem Mund bekennen‘ müssen, damit wir gerettet werden (Röm. 10. 10). Es reicht nicht, das Wort auswendig zu lernen oder es mit unseren Lippen zu sagen. Wir müssen mit dem Herzen glauben, die Wahrheit bekräftigen und bekennen, und mit unserem Mund verkünden. Nur dann kann das Wort Gottes seine volle Wirkung in uns entfalten. Möge dieses Büchlein Ihnen dabei eine Hilfe sein.

Je mehr ich von Gottes Wort in meinem Herzen und meinem Sinn habe, desto weniger kann der Feind mich mit seinen Lügen Täuschen. Wir wollen also das Wort Gottes immer mehr lesen und darüber meditieren, so lange noch Zeit ist, denn es werden Tage kommen, wo es eine ‚Hungersnot nach Gottes Wort‘ geben wird. „Die Menschen wanken von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht“
(Am. 8. 11,12).

Die Bibelgelehrten haben gezeigt, dass es über 35.000 Verse in der Bibel gibt. Davon sind 8000 Verse Verheißungen Gottes an uns. Wir leben in einer Bundesbeziehung mit unserem Lebendigen Gott. Und wenn wir die Bedingungen erfüllen, die an die Verheißungen geknüpft sind, dann werden wir erfahren, dass all diese Verheißungen ein ‚Ja‘ in Jesus Christus für uns sind. Wenn wir in Christus leben, werden die Verheißungen an uns erfüllt werden.

„Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu“ (Hebr. 10. 23).

Mary Pereira

 


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Gedenktag der Darstellung der Seligen Jungfrau Maria

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Am 21. November feiert die Kirche den Gedenktag der Darstellung der Seligen Jungfrau Maria. Gott hat sie erwählt, die unverdorbene Arche der Wohnung Seines Sohnes, unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus zu sein.

In ihrem ‚Magnificat‘ (Lobpreislied) sang Maria: „Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ (Lk. 1,48). Die Kirche schenkt ihr gebührenden Respekt und Ehre weil Gott sie erwählt, und geehrt hat; ‚auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut‘. Wir wollen sie verehren, diese ‚edle Frau‘, ‚Morgenstern‘, ‚Reinste Jungfrau‘, ‘am meisten Geliebte des Heiligen Geistes‘.

Der Heilige Ludwig von Montfort hat gesagt: „Wenn der Heilige Geist Maria in einer Seele findet, fliegt er dorthin.“

Mary Pereira

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(English) Recognise Christ in you

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Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar.

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Die Waffe des Rosenkranzes

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Wir sind jetzt im Monat Oktober in dem die Kirche die Gläubigen dazu ermutigt eine besondere Andacht zum kraftvollen Rosenkranzgebet zu pflegen – kraftvoll weil wir das Wort Gottes wiederholen und einige Ereignisse im Leben von Jesus und seiner Mutter Maria betrachten. Der Rosenkranz ist sowohl gesprochenes Gebet als auch Meditation. In vielen Erscheinungen hat die Gottes Mutter Maria uns dazu ermutigt den Rosenkranz andächtig zu beten, damit wir die Kraft haben Versuchungen zu überwinden. Bei einer ihrer Erscheinungen sagte sie: „Ihr Mütter betet den Rosenkranz. Es ist so eine machtvolle Waffe um eure Kinder zu retten und sie alle in den Himmel zu bringen“.

Einmal war Mutter Teresa am Flughafen. Die Sicherheitskontrollen waren im Gange. Sie haben die Passagiere gefragt ob sie Waffen dabei hätten. Mutter Teresa war in der Schlange und dann war sie an der Reihe. Sehr höflich haben die Beamten ihr dieselbe Frage gestellt. Höflich sagte sie: „ Ja, habe ich“. Die Beamten sagte: „Zeigen Sie sie uns“. Sie nahm ihre Bibel und ihren Rosenkranz und sagte: „Das sind meine Waffen“.

Weiterlesen bei ‚Katechese‘.

Mary Pereira

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Gedächtnis der Schmerzen Mariens

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Die Verehrung der Schmerzen Mariens gehört zur Tradition der Kirche. Die Andacht zu den sieben Schmerzen der Mutter Gottes hat ihre Wurzeln in der Bibel. Als das Baby Jesus von seiner Mutter Maria und dem Heiligen Josef in die Synagoge (Kirche) gebracht wurde, sagte Simeon zur Mutter Maria: „er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. . . .  Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen“ (Lk. 2. 34,35). Als Maria unter dem Kreuz Jesu stand, da hat das Schwert das Simeon vorausgesagt hatte, wirklich ihr Herz durchdrungen. Die Andacht zu den sieben Schmerzen der Mutter Gottes  wurde von der Hl. Birgitta (1303 – 1373) verbreitet. Papst Pius VII hat 1817 dieses Gedächtnis der Schmerzen Mariens für die universelle Kirche festgelegt. Im Jahr 1913 legte Papst Pius X das Datum auf den 15. September.  Die Selige Jungfrau Maria erteilt den Seelen die sie täglich ehren indem sie sieben Mal gegrüßt seist Du Maria beten und über ihre sieben Schmerzen meditieren sieben Gnaden.

Dies sind die sieben Schwerter die ihr Herz durchbohrten:

  1. Die Prophezeiung des Simeon
  2. Die Flucht nach Ägypten
  3. Der Verlust des Kindes Jesus im Tempel
  4. Die Begegnung von Jesus und Maria auf dem Kreuzweg
  5. Die Kreuzigung
  6. Das Herabnehmen des Leibes Jesus vom Kreuz
  7. Die Beerdigung Jesu.

Die Liebe Frau von den Sieben Schmerzen ist die Patronin der Slowakei.

Wenn wir unsere Mutter mit dieser Andacht ehren, wollen wir auch versuchen das was an den Leiden Christi noch fehlt in unserem Leben zu ergänzen – zum Wohl der Kirche die der Leib Christi ist (Kol. 1.24). Mögen alle Leiden der verfolgten Kirche mit den Leiden Jesus und den Schmerzen Seiner Mutter vereinigt sein um Früchte der Erlösung zu bringen für viele.

Lasst uns beten: ‚Heilige Mutter drücke jede Wunde meines gekreuzigten Erlösers von neuem tief in mein Herz hinein‘.

Mary  pereira

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Der Triumph des Kreuzes

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Am 14. September feiert die Kirche den Triumph des Kreuzes. Man nennt es auch das Fest der Kreuzerhöhung. Es erinnert an die Bergung des Heiligen Kreuzes durch die Heilige Helena.

Das Kreuz war ein Zeichen des Fluches bis Jesus am Kreuz starb. „Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt“ (Gal. 3.13). Jesus sagte: „ich gebe es (mein Leben) aus freiem Willen hin“ (Joh. 10.18). Freiwillig gab er sich selbst hin zu unserem Heil. „Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt.  Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jes. 53.4,5).

‚Das Kreuz, an dem Jesus, der Menschensohn erhöht wurde, ist zum Zeichen seines Sieges über die Macht des Bösen geworden. Er hat das Werkzeug der Demütigung, der Folter und des Todes zum Werkzeug unserer Erlösung gemacht‘ (Tagesliturgie). So verkünden wir unseren Glauben nach der Wandlung bei der Heiligen Messe: „Deinen Tod, o Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit‘

Das Kreuz ist nicht das Zeichen des Versagens, sondern des Sieges; kein Zeichen von Schwäche sondern von Stärke. Im Kreuz ist unser Heil. Für Ungläubige mag es eine Schande und Torheit sein, wie der Hl. Paulus sagt: „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft… Wir dagegen verkünden Christus als den Gekreuzigten:… Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen“ (1.Kor. 1.18, 23-25).

Bei seiner General Audienz Ma 29. Oktober 2008 hat Papst Benedikt XVI die ‚Theologie des Kreuzes‘ sehr schön beschrieben: „Jahrhunderte nach Paulus erkennen wir:  in der Geschichte hat das Kreuz triumphiert und nicht die Weisheit die sein Gegner war. Der Gekreuzigte ist Weisheit, denn er zeigt wahrhaftig wer Gott ist. Er ist die Macht der Liebe die sogar bis zum Kreuz ging um Männer und Frauen zu retten. Gott benutzt Wege und Methoden die uns zuerst nur Schwachheit zu sein scheinen. Einerseits offenbart der Gekreuzigte die Schwachheit des Menschen; andererseits, die wahre Kraft Gottes die im freien Geschenk der Liebe besteht: diese völlig unbegründete Liebe ist die wahre Weisheit“.

Wir wollen uns am Kreuz Christi freuen, denn der Tod Christi am Kreuz bringt uns die Herrlichkeit der Auferstehung.

WIR BETEN DICH AN, O HERR, UND WIR PREISEN DICH, DENN DURCH DEIN HEILIGES KREUZ HAST DU DIE GANZE WELT ERLÖST

Mary Pereira

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